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23.9.2017 : 20:23

NASA Konstruktionswettbewerb (New Mexico)

Weltraumaufzug zum NASA-Erfolg:
Las Cruses, New Mexico, USA

Mit einem erfolgreichen 3. Platz beim Konstruktionswettbewerb Space Elevator der NASA und der Spaceward Foundation vom 19.-21. Oktober 2006 in Las Cruces im Bundesstaat New Mexico / USA kehrte das Max-Born Team zurück. Es ging um den Entwurf eines Prototyps und den erfolgreichen Lauf eines effektiven und preiswerten Weltraum-Aufzugs, der den beschwerlichen Weg ins All einfacher macht. Aufgabe war es für alle Teams, ihren mit Solarmodulen bestückten Aufzug mit einer Nutzlast möglichst schnell an einem in ca. 60 Meter Höhe befestigten Seil hochfahren zu lassen. Eine sehr komplexe Aufgabe, da sowohl elektrotechnische, informationstechnische, mechanische, steuerungstechnische, physikalische, konstruktive, mess- und regelungstechnische Fragen zu lösen waren.

Das unter dem Namen "Turbo Crawler" ins Rennen gegangene Konstruktionsmodell wurde von 15 interessierten und motivierten Schülern unter der Team-Leitung der Ingenieure, Lehrer und Wissenschaftler J. Lutat, S. Nolte, L. Klüber (alle Recklinghausen), Prof. Dr. M. Mirmirani (Los Angeles, USA) und Prof. Dr. D.H. Mache (Bochum/Witten) beim Konstruktionswettbewerb der NASA und der Spaceward Foundation durchgeführt.

Die Vision ist phantastisch, aber nun einen Schritt näher gekommen: Im Jahr 2010 will die NASA mit dem Bau eines Aufzugs beginnen, der Lasten in den Orbit transportiert- zum Beispiel zu einer Raumstation. An einem Seil oder Band, straff gespannt, Zehntausende von Kilometern ins All. Klingt unmöglich, doch das Prinzip ist eigentlich ganz einfach, wie einer der Teammitglieder den amerikanischen Fernsehsendern NBC und ABC erklärt: "Das Prinzip dabei ist Folgendes: wenn man sich ein Stück Schnur nimmt, da ein Gewicht befestigt, das Ganze dann dreht, wird durch die Fliehkraft dann das Gewicht nach außen gedrückt, was in unserem Fall dann ein Punkt im Weltall ist, der sich genauso schnell dreht wie die Erde. Dadurch wird das Seil gestrafft und immer im gleichen Abstand zur Erde stehen. Und dadurch könnte der Aufzug problemlos hoch und runterfahren."

"Das deutsche Team war gut organisiert, trat einheitlich und freundlich auf und hatte augenscheinlich einen Climber konstruiert, der die besonderen Tugenden der deutschen Ingenieurskunst widerspiegelte", so formulierte es Dr. Brad Edwards, NASA-Berater und Leiter der Spaceward Foundation / Elevator 2010. (entnommen aus einem Kurzbericht)

 

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