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24.11.2017 : 1:07

Freiheiten und Grenzen der Wissenschaft & Bildung

Auf Einladung von Professor Detlef Mache widmete sich der Londoner Medizinwissenschaftler Professor Gustav V. R. Born im großen Hörsaal der Universität Witten/Herdecke der Dialogfrage nach

"Freiheiten und Grenzen der Wissenschaft"
Prof. Dr. Dr. mult. h.c. Gustav Born (London)

Gustav Born -  Mitglied der englischen "Royal Society" und Sohn von Max Born, dem Nobelpreis-träger für Physik des Jahres 1954 - ist Forscher am renommierten William-Harvey-Institut in London und lehrte unter anderem an der Universität Cambridge und am King's College in London.

Borns Vortrag im "Dialogforums für Verantwortung und Zukunft" thematisiert ein aktuelles Spannungsfeld in der Wissenschaft und Bildung, welches sich daraus ergibt, dass die Wissenschaft auf der einen Seite Freiheiten braucht, um voranschreiten zu können. Auf der anderen Seite muss die Wissenschaft aber auch Grenzen beachten - vor allem jene, die aus ethischen und moralischen Überlegungen resultieren.

Im zweiten Vortrag widmet sich Prof. Dr. Dieter Hoffmann - der am Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und an der Humboldt-Universität Berlin lehrt und forscht - flankierend zum Vortrag Gustav Borns dem Thema

"Vom Luxus des Gewissens - Albert Einstein und Max Born". 
Prof. Dr. Dieter Hoffmann (Berlin)

Max Born und Albert Einstein zählen zu den herausragenden Physikern des 20. Jahrhunderts, sie kehrten Nazi-Deutschland den Rücken und engagierten sich auch nach dem Krieg gesellschaftspolitisch. Anhand eines umfangreichen Briefwechsels der beiden Naturwissenschaftler wird ihre Haltung zum gesellschaftspolitischen Engagement deutlich dargestellt.
Max Born gehörte vor 50 Jahren zu den Unterzeichnern der Göttinger Erklärung zusammen mit u.a. Carl Friedrich von Weizsäcker, Otto Hahn und Werner Heisenberg.

Verantwortung Zukunft

Eine Dialogveranstaltung der
Bildungs- & KulturInitiative
in Zusammenarbeit mit der