Sie sind hier: Kultur / Kultur  / Zeichen in Europa / Künstler Thierry Noir
22.5.2017 : 23:26

Thierry Noir | Paris | Wall Art & Pop-Art | Witten

Paris/Witten - Park des Palais Royal:  Nachdem das ATELIER "M" zusammen mit der Bildungs- & KulturInitiative in Witten die Ausstellung Thierry Noir - Berliner MauerKUNST in Witten - 20 Jahre nach dem Fall der Mauer - zeigte, wurde in Paris auf Einladung der französischen Ministerin für Kultur & Kommunikation Christine Albanel und mit geladenen Gästen die Ausstellung „Künstler für Freiheit“ anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls (Skulpturen im Palais Royal) eröffnet.

Thierry Noir | Berlin - Witten | Wall Art & Pop-Art | März 2009

Thierry Noir, Acryl

Thierry Noir | Berlin - Witten | Wall-Art & Pop Art
im März 2009 

Die Ausstellung stellte den künstlerischen Dialog des in Berlin lebenden französischen Künstlers Thierry Noir beeindruckend dar.
Kunst hat sich in den Jahren der Mauer 1961-89 zuerst an ihr selbst gezeigt. Von westlicher Seite war der Künstler Thierry Noir neben Keith Haring (USA) und Christoph Bouchet (F) einer der international bedeutendsten Aktionskünstler der Berliner Mauer. Thierry Noir wirkte u.a. entscheidend am Film Wim Wenders "Der Himmel über Berlin" mit.

Das Atelier „M“ zeigt in ihren Räumen in Witten aktuelle Kunstwerke des Künstlers unter dem Motto "Thierry Noir - Berlin - Wall-Art & Pop Art".
Die Ausstellung ist ein Projekt im Rahmen der Reihe "Verantwortung-Zukunft" und öffnet am

Sonntag, dem 1. März 2009 um 11.30 Uhr

zusammen mit dem Künstler Thierry Noir. Das Dialoggespräch mit dem Künstler führte:

Dr. Kerstin Glathe (WDR Köln)
Journalistin, Autorin & Moderatorin

ATELIER "M" - Kunstwerke vorort

... entlang der East-Side Gallery (Berlin)

Für Kunstinteressierte und -freunde zeigt diese Ausstellung aktuelle Arbeiten (Acryl auf Leinwand, Graphiken, Dokumentationen und orig. Mauerstücke u.v.m) aus dem Atelier des Künstlers. Infos und Terminabsprache unter: atelier(at)ArtRuhr.de

Der Künstler Thierry Noir

wurde 1958 in Lyon (Frankreich) geboren und kam im 1982 mit zwei Koffern nach Berlin, angelockt durch die Musik der damals in Berlin lebender Musiker David Bowie, Lou Reed und Iggy Pop. Noir ist die größte öffentliche Wand aus Beton zu verdanken und seine Kunstwerke zählen zu den am leichtesten identifizierbaren Bildern der Berliner Mauerkunst, die aufgrund ihrer leuchtenden Farbigkeit und melancholischen Poesie länger als andere Bilder auf der Berliner Mauer überleben konnten.

Ab April 1984, beginnt Thierry Noir, zusammen mit dem Künstler Christophe Bouchet und Kiddy Citny, Bilder auf die Berliner Mauer zu malen, die im folgenden große Dimensionen einnehmen und innerhalb der internationalen Kunstszene entsprechend gewürdigt wurden. Es ging nicht darum die Mauer zu verschönern, sondern zu entmythisieren.

Seine Bilder wurden nach der Wiedervereinigung als Symbol für die neue Freiheit interpretiert. Die Bilder von Noir tragen eine typische, allegorienreiche und bildrätselhafte Handschrift. Sie sind gleichfalls Sinnbilder für eine Welt der Poesie und stehen für eine Sehnsucht der Liebe und einen optimistischen Glauben an eine hoffnungsvolle Zukunft.

Die Moderatorin Dr. Kerstin Glathe (WDR Köln)

ist in Castrop-Rauxel geboren und studierte Musikwissenschaften und Geschichte an den Universitäten in Bochum, Münster und Edmonton (Kanada).  Nach dem Volontariat bei dem Radiosender "91.2" in Dortmund arbeitet sie seit fünfzehn Jahren als freie Journalistin für den WDR in Dortmund und Köln.  Kerstin Glathe moderiert bei WDR2 Klassik das Samstagsmagazin und wurde als Autorin 2002 für ihr Buch "Mondlandung" mit dem 3. Preis des Oberhausener Literaturpreises ausgezeichnet. 
Sie ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie am Rande des Ruhrgebietes. 

Atelier "M"

Atelier "M"|Witten

Zeichen setzen ...

... für Bildung & Kultur

Thierry Noir